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Mit der Tauschbörse Kazaa und der Telefonie-Software Skype haben die beiden IT-Experten Niklas Zennström and Janus Friis bereits sehr erfolgreiche Projekte realisiert. Joost könnte sich da als weitere Realisation einer innovativen Idee einreihen. Mit Hilfe einer Software bekommt ein Internetuser auf Joost.com Zugang zu attraktiven Medieninhalten. Joost wird insbesondere etablierten TV-Sendern und Filme produzierenden Unternehmen als Plattform dienen, die ebenso für kostenfreie wie kostenpflichtige Angebote genutzt werden kann.
Comedy, MTV-Clips, Filme der Paramount Studios: All das könnte schon sehr bald zum Angebot der neuen Internetplattform Joost gehören. Joost setzt auf eine Peer-to-Peer-Technologie, in der die an die Plattform angeschlossenen Rechner auch zur Weiterleitung von Medieninhalten dienen. Bei Joost sollen dabei keine Medienrechte verletzt werden. Unter anderem wird ein Lizenzabkommen zwischen dem Medienriesen Viacom und Joost den Weg für attraktive Inhalte ebnen. Es scheint, als bekäme Fernsehen via Internet eine neue und interessante Variante.

Ein weiterer Schritt zum individuellen Fernsehen
Mit der Tauschbörse Kazaa und der Telefonie-Software Skype haben die beiden IT-Experten Niklas Zennström and Janus Friis bereits sehr erfolgreiche Projekte realisiert. Joost könnte sich da als weitere Realisation einer innovativen Idee einreihen. Mit Hilfe einer Software bekommt ein Internetuser auf Joost.com Zugang zu attraktiven Medieninhalten. Joost wird insbesondere etablierten TV-Sendern und Filme produzierenden Unternehmen als Plattform dienen, die ebenso für kostenfreie wie kostenpflichtige Angebote genutzt werden kann.

Joost — Attraktive Inhalte und Interaktivität
Mit Viacom hat Joost jüngst einen der großen Medienanbieter für sich gewonnen. Zu Viacom gehören Unternehmen wie die MTV-Gruppe, die Paramount Pictures oder das unter anderem von Steven Spielberg gegründete DreamWorks Pictures. Sie könnten Inhalte liefern, die Joost nach der Betatest-Phase schnell einen gewaltigen Aufschwung beschert. Die Paramount Pictures brachten Filmklassiker wie „Der Pate“, „Star Track“, „Forrest Gump“ und „Titanic“ heraus und veröffentlichten in letzter Zeit Filme wie „Das Parfüm“. Der Internetnutzer kann sich einfach und schnell Informationen zu den verschiedenen Angeboten auf Joost holen und aktuell in Chats mit anderen Nutzern Medieninhalte diskutieren. Auch das vom klassischen Fernsehen bekannte „Zappen“ zwischen verschiedenen Programmen soll kein Problem sein. Zu den Kooperationspartnern von Joost gehören neben Viacom beispielsweise das Unternehmen Endemol mit seinen Reality-Shows und der National Geographic Channel.

Die Anfänge von Joost.com
Anfang des Jahres 2006 begannen die beiden IT-Experten Niklas Zennström and Janus Friis, Ihre Idee von der neuen Variante des Fernsehens via Internet zu realisieren. Sie überzeugten eine ganze Reihe von Webgurus, IT-Spezialisten und Medienvisionären, sich an dem „The Venice Project“ genannten Projekt zu beteiligen. Aus diesem Projekt heraus entstand vor kurzer Zeit die Plattform Joost.com. Heute arbeiten über hundert Leute für Joost; es existieren Büros in fünf Ländern. Für Joost.com hat mittlerweile eine intensive Testphase begonnen; auf der Internetseite kann man sich zurzeit als Beta-Tester anmelden. Laut Angaben von ersten Testern soll die Bildqualität der über Joost verbreiteten Medien ausgezeichnet sein. Besitzer von Computern mit MAC-OS oder Linux-Betriebssystemen haben allerdings noch das Nachsehen: Es ist jedoch in Planung, ihnen ebenfalls den Zugang zur Plattform Joost.com zu ermöglichen. Inhalte von Joost.com werden nicht nur auf dem Computerbildschirm, sondern auch auf dem heimischen Fernsehapparat sichtbar sein: Das Unternehmen Sony plant beispielsweise ein passendes Gerät dafür. Spätestens dadurch könnte sich Joost dann zu einer ernstzunehmenden Gefahr für klassische Fernsehsender entwickeln. 

Urheberrechte und Finanzierung
Urheberrechte nehmen die Initiatoren der Plattform Joost sehr ernst, so jedenfalls steht es auf ihren Webseiten. Insbesondere professionelle Anbieter von Medieninhalten sollen das Gefühl der Sicherheit bekommen, geschützt vor Piraterie, vor missbräuchlicher Nutzung der Inhalte zu sein. Ein so genannter Copyright Agent kümmert sich darum, dass Medienrechte beachtet werden und dass Medien, die das Urheberrecht verletzen, entfernt werden. Zudem wird ein Mitschneiden und Kopieren der Medieninhalte verhindert, die für Internetnutzer weitgehend kostenfrei angeboten und über Werbung finanziert werden sollen. Bei der Schaltung von Werbung berücksichtigt man die Sehgewohnheiten der Medienkonsumenten. Für Werbetreibende bedeutet das eine Verringerung von Streuverlust und dürfte ein nicht unwichtiger Grund sein, sich für Werbung auf Joost.com zu entscheiden. Dem Nutzer der Plattform wurde dennoch weit reichender Schutz für private Daten zugesagt. Mit Joost.com sollte man rechnen.

Jetzt zur Website von Joost >>

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